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Digitales Halbnomadentum: Digitale Notizen mit dem Microsoft Surface

Microsoft Surface - Stylus - OneNote By: Michael Lindner

Microsoft Surface – Stylus – OneNote By: Michael Lindner

 

Handschriftliche Notizen sind ein einfacher und unkomplizierter Weg, Ideen und Informationen zu sammeln und aufzubewahren. Das klassische Notizbuch oder der Notizblock werden aber immer unpraktischer, je größer und umfangreicher die Notizsammlung wird. Ich habe eine Möglichkeit für digitale handschriftliche Notizen ausprobiert und möchte inziwschen nicht mehr auf digitale Notizen verzichten. Read more

Warum manche Studierende viel lernen, aber wenig Erfolg haben

20150205-Man studying alone with his macbook-foto-Chris Dever-Quelle-Flickr

 

Die Zahl der Studierenden erreichte in diesem Jahr einen neuen Höchststand. Für Viele ist das Studium eine große Belastung, sie haben Schwierigkeiten, das Lernen und einen Nebenjob zu koordinieren. Eine Studie von Prof. Dr. Schulmeister zeigt, welche zeitlichen Belastungen Studierende tatsächlich haben und welche Faktoren für den Studienerfolg ausschlaggebend sind. Read more

Micro-Training. Eine innovatives Blended Learning Konzept

Smartphone Contact - Pixabay - CC0

Digitales Lernen entwickelt sich mit großen Schritten weiter. Ein neuer Trend ist das Blended Learning, eine Kombination aus klassischer Präsenzveranstaltung und digitalen Lerneinheiten. Das Institut of Microtraining hat ein Blended Learning Konzept für mobile Endgeräte entwickelt. Was sind die Vorteile eines Micro-Trainings und was bringt die Kombination aus klassischem Training und digitalen Lerneinheiten?

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Übergangszeit

fisherman-28755_1280 Quelle: Pixabay CC0

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Die letzten Monate ist es etwas ruhig auf dieser Webseite gewesen. Ich befinde mich gerade in einer Übergangszeit, 2017 sind viele Vorhaben zum Abschluss gekommen und ich stehe jetzt, Anfang 2018 davor, neue Projekte anzugehen. Übergangszeiten werden selten im Selbstmanagement thematisiert, das ist vielleicht nochmals ein paar Überlegungen wert – zu einem späteren Zeitpunkt. Ich genieße im Augenblick den Moment, auf das Abgeschlossene zurückzublicken, während das Neue noch im Entstehen ist und langsam Form annimmt.

Konkret gibt es drei große “Projekte” letztes Jahr, teilweise in Anführungsstrichen. Ich habe das Buch Morgen weiß ich mehr zusammen mit Marcus Klug veröffentlicht. Im Frühjahr bin ich in Köln umgezogen und, um zu den Projekten in Anführungszeichen zu kommen, bin ich inzwischen zum zweiten Mal Vater geworden. Unsere Tochter kam Ende Oktober zur Welt und hat alles auf den Kopf gestellt. Es ist anders mit zwei Kindern, vor allem sind wir inzwischen nicht mehr in der Überzahl. Lilith ist entzückend und wir freuen uns sehr, aber natürlich ist es eine Umstellung, wenn jetzt zwei Kinder da sind.

Morgen weiß ich mehr

In dem Buch schreiben wir über digitales Arbeiten und Lernen der Zukunft. Hintergrund zu dem Text ist unser langjähriger Blog Digitalistbesser, auf dem wir uns mit Fragen der Digitalisierung und der digitalen Technik auseinandersetzen. In unserem Buch recherchieren wir die Trends der Zukunft, es gibt Interviews mit namhaften Experten und wir gehen auf praktische Fragen ein. Ich schreibe zum Thema digitales Selbstmanagement und Digitalisierung im Selbstmanagement, mein Mitautor Marcus Klug zu Marketing und digitale Produkentwicklung. Insgesamt ist uns eine gute Mischung aus Hintergrund und Praxis gelungen, das Buch ist lesenswert für Alle, die die Interesse an der Digitalisierung und den Entwicklungen der Zukunft haben. Kaufen können Sie das Werk natürlich auch, es ist als E-Book und gedruckt verfügbar.

Daddy is working

Inzwischen bin ich also mit zwei Kindern berufstätig. Unser älterer Sohn ist 4 und unsere Tochter inzwischen 4 Monate alt. Ein kleines Kind und Berufstätigkeit ist schon eine Herausforderung. Im Augenblick stemmt meine Frau das meiste, aber natürlich ist das eine Umstellung. Das geht schon beim Schlafen los. Auch wenn unserer Tochter, was das Thema Schlafen anbelangt, sehr unkompliziert ist, bedeutet ein kleines Kind einfach Schlafdefizit. Es geht alles, aber ich muss inzwischen genauer auf meine Erholungsphasen achten.

Absprachen werden wichtiger und ich entdecke gerade das Zeitmanagement neu. Es erfordert Flexibilität und Planung, einen Beruf und zwei Kinder auf die Reihe zu bekommen und dann noch tatsächlich Zeit für die Familie zu haben. Im schlimmsten Fall ist es stressig, ich erlebe es aber auch als eine Relativierung des Berufslebens. Im Winter hatten wir einen grippalen Infekt, der in der Familie umging – mich hat es als letzten erwischt, dann aber heftig. Für mich als Selbständiger gibt es niemand, der Ausfälle von mir abpuffern kann. Das heißt, ich versuche inzwischen Freundschaft mit der Unvollkommenheit zu schließen. Die Projekte und Aufgaben gehen eben nicht immer so voran wie geplant, ich habe schon einige Deadlines überschritten, aber das ist auch okay.

Digitales Halbnomadentum

Rund um unseren Umzug habe ich versucht meine ganze Organisation etwas systematischer zu digitalisieren. Dieser Prozess ist noch in Gange. Ich habe die ersten Schritte auf Digitalistbesser unter der Überschrift Digitales Halbnomadentum beschrieben. Es ist der Versuch, meine ganze Organisation digital umzusetzen, von der Aufgabenplanung, Zeitmanagement hin zu Ablage. Inzwischen hat sich alles schon ganz gut eingespielt. Mein Büro findet tatsächlich in einem Rucksack Platz. Die systematische digitale Organisation hat mich sehr viel ortsunabhängiger gemacht. Ich arbeite gerne in Zügen und schlage mein Büro in Köln auf, inzwischen habe ich alle relevanten Dokumente und Informationen so zentralisiert, dass ich mit Laptop und Smartphone arbeiten kann.

Microtraining

Ich bin dabei, ein neues Produkt zu entwickeln ein sogenanntes Microtraining. Microtrainings sind kurze blended learning Einheiten, das Konzept wurde vom Institute of Microtraining entwickelt. Ich stecke gerade mitten in der Entwicklung und Abstimmung meiner Inhalte. Der Charme eines Micro-Trainings liegt in der Kombination eines kurzen Präsenztrainings mit einer digitalen Lerneinheit. Im üblichen Format gibt es ein 3,5 stündiges Präsenztraining, das dann mit einer mobilen digitalen Lernphase nachbereitet und wiederholt wird. Ich halte viel von digitalen Lernen, mir ist aber bewusst, dass dieses Format einige Einschränkungen hat. Der persönliche Austausch bleibt häufig auf der Strecke und Übungen lassen sich nicht immer ganz simulieren. Der große Vorteil digitale Format ist natürlich die Flexibilität: Gerade für Berufstätige ist ein digitales Lernangebot sehr attraktiv. Micro-Training bietet nun das Beste aus beiden Welten. Die Inhalte werden sowohl in einem Präsenzformat, als auch digitale aufbereitet und ein Training besteht aus beiden Teilen.

Damit haben die Teilnehmer ein spezifisches knappes Seminar, mit vielen Übungen. Die digitale Aufbereitung und hilft dann dabei, das Gelernte umzusetzen und im Gedächtnis zu behalten. Der digitale Teil besteht aus Lernkarten, die die Teilnehmer beantworten müssen. Für mich hat das Micro-Training bis jetzt noch einen anderen Effekt. Ich lerne, meine Kursinhalte stärker zu modularisieren. Bis jetzt habe ich große umfangreiche Seminare gehalten, in denen ich viele verschiedene Themen zum Selbst- und Zeitmangement abhandelt habe. Ein Microtraining hilft dabei spezfische kleine Seminare zu entwickeln, die für verschiedene Zielgruppen interessant werden. Ich werde wohl im April damit an den Markt gehen. Hier gibt es bald weitere Informationen zum Thema Microtraining und zu weiteren Projekten.

Das ReSource Projekt

20151217-blowing-in-the-wind-Quelle-FreeimagesIn den letzten zehn Jahren ist viel Forschung über Meditation durchgeführt worden, die Ergebnisse vor allem von bildgebenden Verfahren sind sehr eindrucksvoll. Das ReSource Projekt ist ein deutsches Forschungsprojekt über Meditation und eines der ambitioniertesten Projekte derzeit. Über einen Zeitraum von 11 Monaten üben Probanten verschiedene Meditationsformen und werden dabei wissenschaftlich untersucht. Read more

Die Kunst des Loslassens

20151217-blue-touch-1174575-Quelle-freeimages.com-Bild-Peter FarkasEs war wieder mal ein langer Tag, am Ende einer Schulung wartete ich auf einem Bahnsteig auf meine Fahrt nach Köln. Ideen, Projekte und der erlebte Tag gingen mir die ganze Zeit im Kopf herum, als es passierte. Die Gedanken beruhigten sich, alles war in Ordnung, wie es gerade war und ich konnte loslassen. Sie können mit etwas Übung leichter Abstand gewinnen und lernen, mit störenden Gedanken besser umzugehen. Read more