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Fünf digitale Notizbücher

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Notebook / Quelle: Pixabay / CC0 Public Domain

Mit digitalen Notizbüchern können Sie Notizen, Webseiten und Dateien speichern und verwalten. Mit Evernote und OneNote haben sich inzwischen zwei weitverbreitete Lösungen etabliert. Was unterscheidet die beiden und welche Alternativen gibt es zu den Platzhirschen?

Sie kennen vielleicht die Situation: Sie stoßen auf einen interessanten Inhalt im Netz oder auf ein interessantes Dokument und wollen es speichern. Mit der Bookmark-Funktion des Browser können Sie zwar Lesezeichen anlegen, das wird aber sehr schnell unübersichtlich. Mit digitale Notizbüchern können Sie Webseiten, Notizen, Dateien und zum Teil sogar Audi-Dateien ablegen, verschlagworten und verwalten. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Lesezeichen oder der klassischen digitalen Ablage als Datei. Sie haben mit digitalen Notizbüchern Ideen und Rechercheergebnisse schnell und einfach organisiert.

1. Evernote

Evernote ist der Klassiker unter den digitalen Notibüchern und kann mit einer großen Funktionsvielfalt aufwarten. Sie können mit Evernote sogenannte Notizbücher anlegen, in die Sie dann Notizen abspeichern. Notizen können Webseiten, Texte, aber auch Dateien sein. Mit der Evernote-App können Sie sogar Audiodateien und Bilder in Evernote abegen. Damit eignet sich Evernote als Komplettlösung für eine digitalisierte ideensammlung. Sie können Einfälle, Webseiten und mit der Fotofunktion auch handschriftliche Notizen digitalisieren und verwalten. Alle Notizen sind durchsuchbar und können mit Schlagwörtern organisiert werden. Die Webseiten werden als Screenshots gespeichert, Sie können also die Inhalte der Websieten durchsuchen. Evernote ist für Windows und Apple verfügbar, mit den Apps eignet sich der Dienst für eine Komplettlösung für digitale Notizbücher. Evernote ist in der Basisversion kostenlos, Sie mit dieser Funktion eine Lmitierung beim Hochladen von Inhalten, die Premium-Version kostet im Augenblick 59,99 Dollar und bietet ein größeres Limit bei den Uploads, bessere Durchsuchungsfunktionen und die Möglichkeit, Bilder und Dateien zu markieren.

2. Onenote

Die Alternative zu Evernote ist OneNote, eine Entwicklung aus der Windos-Welt, die eine Antwort auf den Erfolg von Evernote war. OneNote ist ähnlich auf gebaut wie Evernote. Sie haben Notizbücher und Notizen, auch mit OneNote können Sie Dateien und Ideen ablegen. Ein größerer Unterschied zu Evernote sind die Möglichkieten, Notizen zu bearbeiten und die Notizansicht. Wärend bei Evernote die Notizen als Liste organisiert sind und eine Textnotiz ähnlich wie ein Worddokument aussieht, ähneln Notizen in Evernote eher Whiteboards. Sie haben eine größe LEinwand, auf der Sie Bilder plazieren können, Texte oder Dateien. Alle Elemente lassen sich hin und herbewegen und organisieren. Sie können mit OneNote graphischer arbeiten als mit Evernote. Sie können etwa einen großen Überblick zu einem Thema erstellen, eine Kollage erstellen eine Abteilung oder einen Prozess graphisch darstellen und eine OneNote Notiz ähnlich wie eine PowerPoint Folie gestalten. Ansonsten unterscheidet sich OneNote in den Funktionen nicht von Evernote. Sie können auch Webseiten speichern und mit einer App Bilder und Tonaufnahmen ablegen.

3. Diigo

Ein relativ unbekanntes, aber funktionsstarkes Ablagetool ist Diigo. Diigo bietet neben der Ablage von Webseiten und Notizen eine sehr praktische Highlightfunktion. Sie können alle Dokumente, aber auch Notizen markieren und die Markierungen lassen sich dann durchsuchen. Damit bietet Diigo einige nützliche Funktion für das aktive Lesen und für die Recherche. Dies hervorgehobenen Passagen können Sie sehr einfach zusammenstellen und sortieren. Mit einer Gliederungsfunktion können Sie markierten Abschnitte und eigene Ideen organisieren und dann in ein Textverarbeitungsprogramm exportieren. Diigo ist sehr minimalistisch aufgebaut, es gibt keine Notizbücher, sondern nur Schlagwörter. Alle Notizen, Webseiten und Bilder landen in einer Bibliothek, die dann mit Schlagworten organisiert wird. Die kostenlose Basisversion hat einen beschränkten Speicherplatz und SIe können nur einige Markierungen hinterlassen. In den professionellen Versionen, ab 40 Dollar pro Jahr entfallen diese Beschränkungen, Sie können dann sogar Notizen aus Kindle importieren und in der Businessvariante in einem Team mit Outlinern und Markierungen arbeiten. Diigo ist schlichter gehalten als Evernote und OneNote, aber eine Speichertool mit vielen Funktionen, das zudemn aktives Lesen und die Texterstellung unterstützt.

4. GetPocket

GetPocket ist ein digitales Notizbuch, dass sich auf die Archivierung von Webcontent spezialisiert hat. Sie können mit dem Dienst Webseiten, Bilder und Videos abspeichern und organisieren. Pocket speichert die Webseiten mit einem kleinen AddOn ab, bei der Speicherung wird automatisch die Werbung und überflüssige Bilder weggeschnitten. Sie bekommen einen minimalistischen Screenshot der Seite, nur der Text und Bilder ohne den visuellen Ballast vieler moderner Webseite. Im Ergebnis wirken sie Seiten wie klassische Zeitungsausschnitte. Der Dienst richtet sich an Menschen, die häufig im Internet lesen und viele Artikel und Webseiten sammeln. Der Dienst hat eine App, Sie können also mit allen Geräten auf Ihre Notizen zugreifen. Für 40 Dollar im Jahr bekommen Sie eine Premiumversion, die keine Werbung enthält und bessere Such- und Archivierungsmöglichkeiten bietet. Ein neues Feature von Pocket sind sogenannte Vorschläge. Sie können sich von dem Dienst Vorschläge zu Inhalten anzeigen lassen und bekommen dann ähnliche Artikel wie die, die Sie gespeichert haben.

5. Google Keep

GoogleKeep bietet eine einfache Notizverwaltung für Texte, Bilder und Audioaufnahmen. Optisch orientiert sich das Tool an den beliebten PostIts, Ihre Notizen erscheinen als kleine Rechtecke, denen Sie verschiedene Farben geben können. Die Notizen lassen sich per Drag’n'Drop organisieren, mit Schlagwörtern können Sie den Notizen eine Ordnung geben. Mit GoogleKeep können Sie Webseiten nicht per Mausklick als Screenshots abspeichern, wie mit den komplexeren Tools. Sie haben mit Google Keep dafür ein einfaches Tool, das sich nur auf die Aufgabe digitale Notizverwaltung konzentriert. Die Oberfläche ist sehr ruhig und übersichtlich, in der App sieht das Programm noch mehr wie eine Sammlung digitaler Haftnotizen aus.