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Meditation im Hirnscanner: Das ReSourceProjekt des Max-Planck-Instituts in Leipzig

20141218-human brain illustrated with millions of small nerves-foto-Ars Electronica-Quelle-FlickrDie Meditationsforschung hat sich in den letzten zehn Jahren, durch die bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaften, stark entwickelt. In ersten Studien konnten strukturelle Veränderungen an den Gehirnen von meditierenden Personen festgestellt werden. Was bis jetzt fehlt ist eine längerfristige Studie, die Menschen über Monate dabei beobachtet, was durch Meditation passiert und welche Meditationstechniken welchen Effekt haben. Seit 2013 wird eine solche Studie vom Max-Planck-Institut in Leipzig durchgeführt.

Das ReSource Projekt ist bis jetzt das einzige neurowissenschaftliche Forschungsprojekt, das Meditation längerfristig untersucht. Die ProbanDen werden in dem Forschungsprojekt ganze elf Monate begleitet und untersucht. Nach einem dreitägigen Retreat, in dem die TeilnehmerInnen Meditationstechniken lernen, schließt sich eine längere Phase an, in der die ProbandInnen lernen, Meditation regelmäßig in den Alltag zu integrieren (Was Probanden erwartet). In den Übungsphasen werden die ProbandInnen wissenschaftlich untersucht. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse über den Zusammenhang von Meditation und Affektregulierung, Gelassenheit und den Umgang mit Emotionen zu gewinnen.

Einen kurzen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit des ReSource Projektes gibt es in diesem kurzen Video.